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PostHeaderIcon Kosten der Ausbildung

Die ist eine dafür, später ein Einkommen zu erzielen, wovon man leben kann. Sicher wird seit einiger Zeit über Lohndumping und Niedriglöhne diskutiert, die auch gut ausgebildete Arbeitnehmer treffen. Doch in den meisten Fällen sind von ausbeuterischen Niedriglöhnen angelernte Kräfte ohne betroffen. Und eben jene sind es meist auch, über die in den Medien berichtet wird, wenn es um Mietnomaden, Vermüllung von Wohnungen oder schlimmerem geht. Daher meine ich: ist sooo wichtig!!! Und im Prinzip ist es für den Betrieb nicht außergewöhnlich teuer, einen Lehrling zu beschäftigen. Bis zu 17.000 Euro im Jahr sind pro Azubi für die aufzuwenden. Den Hauptanteil hiervon bildet die Ausbildungsvergütung. Zusätzliche Aufwendungen wie Gehälter für Mitarbeiter die nicht produzieren weil sie sich um die Azubis kümmern und andere Kosten fallen nicht ganz so stark ins Gewicht. Wenn man jedoch gegenrechnet, dass ein Azubi im Prinzip viele Aufgaben übernimmt wie ein voll ausgebildeter Mitarbeiter, sind die Ausbildungskosten sehr viel niedriger als die Kosten für Fachkräfte. Denn Fachkräfte bekommen sehr viel höhere Gehälter, die ins Gewicht fallen. Und auch die Arbeitgeberanteile zu den Sozialversicherungsbeiträgen sind entsprechend höher. So dürfte man in den meisten Fällen für ausgebildete Fachkräfte allein für das Gehalt mit mindestens 18.000 Euro rechnen, wobei die Arbeitgeberanteile zur SV noch hinzugerechnet werden müssen. Da ist es schon betriebswirtschaftlich zu überdenken, ob anstelle eines Facharbeiters ein Lehrling eingestellt wird. Besonderes Augenmerk sollte aber dennoch darauf gelegt werden, dass die Belegschaft des Betriebes nicht mit Lehrlingen „überschwemmt“ wird. Denn es muss auch ausreichend Zeit erübrigt werden können, dass Mitarbeiter mit Ausbilderberechtigung sich um die Azubis kümmern können. Anderenfalls würde sich der Betrieb ein Eigentor schießen und höhere Kosten haben als nötig. Das wäre dann unproduktiv und würde die Umsätze negativ beeinflussen. Das macht sich dann in der Kasse des Betriebes ebenso bemerkbar wie in der privaten Haushaltskasse eines jeden Mitarbeiters. Und mit geringeren Einkünften können die Arbeitnehmer eben auch nicht in gewünschtem Ausmaß Konsumieren. Da macht es dann schon Sinn, betrieblich vorausschauend zu denken und auszubilden. Denn ausgebildete Mitarbeiter erzielen höhere Einkünfte und können somit mehr konsumieren. Da muss sich dann keiner über Umsatzrückgänge beschweren. Wichtig ist aber auch, dass die Einkommen wieder gerechter verteilt werden. Denn die Schere zwischen „Arm und Reich“ klafft ja schließlich auch immer weiter auseinander. Und die wenigen Besserverdiener können nicht allein dafür sorgen, dass in Handel, Gastronomie und Hotelgewerbe die Kasse klingelt. Schon deswegen nicht, weil diese Kunden einen gewissen Standard bevorzugen und Betriebe mit niedrigerem Standard eben nicht am Umsatz teilhaben können.

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1 Kommentar zu „Kosten der Ausbildung“

  • Daniel M. says:

    Ausgebildete Fachkräfte verdienen also so gut?

    Klar ausnahmen bestätigen immer die Regel aber ich kenn genug leute die dir das gegenteil beweisen !

    Ich hab früher bei UPS in der Vorsortierung gearbeitet.. bei 3 stunden arbeit am tag hatte ich bei einer 5 tage woche ca 650-700 euro raus.

    Heutzutage arbeite ich für eine Marktführende Firma im Bereich Werbemittellogistik, wo ich auch meine ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik gemacht habe.
    ich habe die Ausbildung von 3 jahren auf 2.5 jahre verkürzt, die ausbildung mit 93% bestanden und ein Abgangszeugniss der Berufsschule mit durchschnitt 1.8.

    mein nettolohn im monat liegt knapp über 1000 euro. manche sagen das ist viel… klar es ist viel wenn ich kein auto hätte, direkt neben meiner firma wohnen würde und dadurch weder sprit noch versicherung ect für mein auto zahlen müsste…
    warmmieten für eine einzimmerwohnung liegen hier zwischen 360-400 euro minimum. 250 euro sprit 100 euro für versicherungen, da bleiben einem noch 250 euro. für essen klamotten und sonstige anschaffungen.. sparen? ja wovon denn? i was auf raten kann man sich da logischerweise auch nicht kaufen. ganz zu schweigen von privater altersvorsorge. da ich praktisch als springer in meiner firma fungiere und mehr know how und plan von dem hab was in der firma abgeht hab ich sogar schon über 1 euro gehaltserhöhung bekommen.. total toll. ich lieg trozdem immernoch unter der niedriglohn grenze für ausgebildete fachkräfte von 9.62 / stunde in westdeutschland.

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