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Kassen in Weltläden
Bereits1964 wurden auf einer internationalen Konferenz Forderungen nach einem gerechteren Handel laut. Es wurde das Motto Fairer Handel statt Almosen genannt. Was ja auch gut ist. Insbesondere bei Kaffee fällt mir ein, dass die Produzenten häufig niedrigste Preise für ihre harte Arbeit bekommen und damit häufig nicht einmal ihre Familien ernähren können. In den Niederlanden wurde der erste Weltladen 1969 eröffnet, von hier aus dehnte sich die Bewegung über ganz Westeuropa aus. Inzwischen sind europaweit über 2.400 Weltläden in einem Netzwerk organisiert. Wie in den Anfangszeiten sind die Weltläden aber nach wie vor basisorientiert. Das heißt, dass seitens der Mitarbeiter immer noch Überzeugungsarbeit gegenüber Kunden geleistet wird. Vielen Menschen sind die Weltläden auch unter dem Begriff Dritte-Welt-Laden oder Eine-Welt-Laden bekannt. Sie verkaufen nicht nur Waren aus armen Ländern, sondern informieren auch über die Produkte, über Besonderheiten der Herkunftsländer und die Produzenten und deren Ideen. Aber auch in Supermärkten und Kaufhäusern werden inzwischen Waren angeboten, die mit dem TransFair-Siegel ausgezeichnet sind. Begonnen wurde hier in den meisten Fällen auch mit Kaffee und Tee. Inzwischen gibt es bei vielen Unternehmen aber auch viele weitere fair gehandelte Waren. Bei einem Discounter beispielsweise können Blumen mit dem Siegel des fairen Handels erworben werden. Diese Waren und Artikel werden seitens der Konzerne buchhalterisch ebenso verwaltet wie alle anderen Angebote auch. Die Kassensoftware der genutzten Kassensysteme oder Netzwerkkassen ist mit Datenbanken ausgestattet, die für jede Produktgruppe und für jedes Produkt eigene Statistiken erstellt. Auch kann ein modernes Kassensystem Warenmengen verwalten und für einzelne Warengruppen Bestellungen erfassen. Netzwerkkassen und Kassensysteme sind da wirklich eine gute Hilfe dabei, Arbeitsschritte zu vereinfachen und teilweise auch einzusparen. Dank der Kassensoftware ist nicht nur die Warenverwaltung und -bestellung möglich. Auch die Personaleinsatzplanung kann über ein Kassensystem erfolgen. Ein Kassensystem und eine Netzwerkkasse können also einen großen Betrieb vielseitig besonders in der verwaltenden Arbeit unterstützen. So kann auch der Umsatz von Waren mit dem fairen Siegel laufend beobachtet werden. Aber ich schweife gerade vom Thema ab, also zurück. Kritiker der Weltläden bemängeln, dass diese ineffizient seien und so den Welthandel nicht wirklich dahin beeinflussen, dass tatsächlich alle Produzenten einen fairen Preis für ihre Produkte bekommen. Tatsächlich sind viele Weltläden räumlich sehr klein und können aus Platzmangel tatsächlich nicht die Mengen umsetzen, die möglich wären. Schon aus dem Grund wird es in kaum einem Weltladen ein Kassensystem geben, die Kapazitäten reichen schlicht nicht aus. Bestenfalls sind die kleinen Weltläden, die häufig einer Kirchengemeinde angegliedert sind, mit Registrierkassen ausgestattet. Hier sind auf einigen Tasten Warengruppen zu hinterlegen, wohin dann die über das Tastenfeld eingegebenen Beträge im Kassensystem der Registrierkasse gebucht werden. Ob aber nun im Supermarkt oder im Weltladen: gekaufte Ware muss ein einer Kasse bezahlt werden. Ob es sich schlussendlich um ein Kassensystem, eine Registrierkasse oder eine Kasse ohne elektronische Unterstützung handelt, ist da eher nebensächlich. Wichtig ist, dass jeder Laden seine täglichen Einnahmen abrechnen und der betrieblichen Buchhaltung zuführen kann. Kassensysteme und Registrierkassen geben Belege aus, die verbucht werden können, bei Kassen ohne elektronische Unterstützung müssen manuell erstellte Belege geführt werden.
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Branchenspezifische Kassenlösungen
Die Registrierkasse, das Kassensystem, die Kassensoftware. Drei Begriffe, ohne die nichts geht. Jedenfalls nicht in Handel und Gastronomie. Denn alle Betriebe in denen etwas verkauft wird, sind darauf angewiesen, wenigstens eine Registrierkasse zu betreiben. Schließlich muss die betriebliche Buchhaltung ebenso gesetzeskonforme Buchungsbelege bekommen, wie der Gast Anspruch auf einen Übersichtlichen Beleg über seinen Einkauf hat. Aber davon abgesehen vereinfachen Registrierkassen in vielen Betriebsbereichen die Arbeit. Über einen gewissen Zeitraum hinweg kann auf Registrierkassen bei Änderungen eine neue Kassensoftware aufgespielt werden, die die Funktion Registrierkasse unterstützt. Ebensolche Updates und neue Programmen gibt es auch regelmäßig für Kassensysteme und Netzwerkkassen. Jeweils spezifische Kassensoftware wird, glaube ich, nicht nur für die unterschiedlichen Geräte angeboten, sondern auch für verschiedene Branchen. Was soll die Gastronomie schließlich mit einer artfremden Kassensoftware aus der Textilbranche? Vielleicht gibt es Registrierkassen mit recht einfacher Kassensoftware, die durchaus branchenübergreifend ist. Aber alles in allem hat jede Branche auch andere Anforderungen an Registrierkassen. Allen gemein ist, dass sie Belege erstellen müssen, die sowohl den gesetzlichen Vorgaben entsprechen müssen aber auch die betriebliche Buchhaltung nicht unnötig aufhalten dürfen. Aber das müsste mit all den Geräten, die von den Kassenherstellern angeboten werden, der Fall sein. Etwas anderes kann sich schließlich keiner erlauben. Jeder Betrieb wird darauf bestehen, die besten Geräte zur Verfügung gestellt zu bekommen. Schließlich soll eine Registrierkasse neben einheitlichen Belegen auch Arbeitserleichterung bieten. Und eben diese Arbeitserleichterung wird branchenübergreifend erwartet. In der Gastronomie und dem Hotelgewerbe genauso wie in den vielen Einzelhandelsbranchen wie Lebensmittel, Textil, Bastel- und Künstlerbedarf, und was es da noch alles an Angeboten im Einzelhandel gibt. In einer Bäckerei z. B. kann eine Registrierkasse nicht nur den Verkauf der Backwaren erfassen. Das schon mehrfach angesprochene Kartenlesegerät kann die bargeldlose Zahlung unterstützen, im Café kann ein Mobilteil die Bestellung des Kuchens und der Kaffeespezialität zur Theke leiten, damit dort sofort zusammengestellt werden kann. Die Bedienung braucht die Bestellung dann nur noch abzuholen, der Gast profitiert davon, weniger lang warten zu müssen. In großen Einzelhandelsketten kann aufgerüstet werden, so dass mit Vernetzungen innerhalb der Kassensoftware für Kassensysteme viele betriebliche Abläufe verbunden und damit viele Arbeitsschritte vereinfacht werden können. Und so kann es in vielen Betrieben in ebenso vielen Branchen erhebliche Arbeitserleichterungen geben. Davon profitieren letztlich auch die Arbeitnehmer. Denn durch die Erleichterung von Arbeitsschritten wird auch die körperliche Belastung heruntergeschraubt. Die körperlichen Anstrengungen werden weniger, so dass die Gesundheit der Arbeitnehmer geringer belastet wird. Auch Aspekte aus der Arbeitssicherheit werden sicher positiv beeinflusst. Alles in allem ist die Betriebsausstattung also nicht unwichtig. Denn dadurch werden die Arbeitnehmer leistungsfähiger was wiederum die Umsatzzahlen steigen lässt. Und das ist doch das Ziel jedes Unternehmers, oder nicht?
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Registrierkassen im kleinen Geschäft
Die Registrierkasse ist ein universelles Genie. Mit ihrer technischen Ausstattung entspricht die Registrierkasse den gesetzlichen Vorgaben und ist außerdem vielseitig einzusetzen. So ist die Registrierkasse in (fast) jedem kleineren Unternehmen anzutreffen, in dem Bargeschäfte getätigt werden. So zum Beispiel in der Imbiss- oder Dönerbude „um die Ecke“. Registrierkassen sind auch in der FastFood-Gastronomie an der Tagesordnung, weil Registrierkassen den Betriebsablauf dahin unterstützen, dass die Einnahmen übersichtlich registriert werden. Somit gerät der Blick über die Finanzen nicht außer Kontrolle. Gerade die Finanzen sind ja betrieblich gesehen ein enorm wichtiger, vielleicht der wichtigste Faktor. Im kleinen Betrieb in der Gastronomie ist ein Mobiles Gerät in aller Regel nicht nötiger Weise an die Registrierkasse anzuschließen. Dafür ist die Betriebsgröße meist nicht ausreichend. In der Gastronomie lohnen sich meiner Meinung nach mobile Kassenmodule erst dann, wenn sich wegen der Betriebsgröße auch die Installation einer Netzwerkkasse mit guter Kassensoftware empfiehlt. Aber solange für die Betriebsgröße eine Registrierkasse ausreicht, muss auch kein Mobilteil angeschafft werden. Das wäre in meinen Augen eine unnötige Spielerei. Auch in anderen kleinen Handels- und Dienstleistungsgeschäften sind Registrierkassen die richtige Anschaffung. Schließlich muss der Friseur seine Dienstleistung ebenso abrechnen wie der Bäcker den Verkauf seiner Backwaren mit einer Registrierkasse nachhalten kann. Registrierkassen sind so etwas wie branchenübergreifende Alleskönner. Nicht nur, dass sie den gesetzlichen Vorgaben genügen. Registrierkassen rechnen lückenlos alle Eingabe auf und unterstützen die tägliche Abrechnung. Sollte ein Fehlbetrag auftauchen, kann dieser mit Hilfe der Bonrolle eventuell gefunden werden. Sollte jedoch menschliches Versagen dahingehend vorliegen, dass z. B. zu viel Wechselgeld herausgegeben wurde, kann dies natürlich von keiner Registrierkasse dargestellt werden. Registrierkassen sind also wie alle anderen Kassensysteme und Netzwerkkassen eine besonders gute Unterstützung. Aber jeder der mit wenigstens einer Registrierkasse umgeht, der muss auch eigenverantwortlich sich selbst kontrollieren. Oft sind auch in den kleinsten Geschäften zwei, manchmal drei Mitarbeiter tätig. Wenn dann nach Absprache gegenseitige Kontrollen und Hinweise gegeben werden, dürfte die Fehlerquote niedrig werden oder bleiben. Das gilt für den Bioladen genauso, wie für die Imbissbude nebenan, den Friseur um die Ecke oder auch den Kiosk zwei Straßen weiter. Kleine Betriebe wie diese benötigen für ihre Tageseinnahmen tatsächlich keine Netzwerkkassen. Die würden bei dieser Betriebsgröße wahrscheinlich Mehrarbeit verursachen. Darum ist es im Vorfeld der Geschäftsgründung oder einer Neuanschaffung einer Kasse in jedem Fall sinnvoll, Kassenhersteller ins Boot zu holen. Denn der Kassenhersteller kann dabei helfen, die tatsächlichen Anforderungen herauszufinden. Und bei Kleinbetrieben ist es halt in aller Regel die gute Registrierkasse.
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